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Bericht vom Abbau der Sauriermodelle am 08.01.2015

Um das Naturkundemuseum Dortmund auf den bevorstehenden Umbau vorzubereiten, mussten auch zwei der drei in der Eingangshalle des Museum stehende Saurier-Modelle abgebaut und ausgelagert werden: der Flugsaurier Criorhynchus mesembrinus und der Styracosaurus. Die MitarbeiterInnen des Museums hatten dazu schon alles vorbereitet. In der Halle standen Leitern, ein Hubsteiger, Werkzeugkisten, jede Menge Einpack- und Polstermaterial.

Material unter dem Flugsaurier Verpackungsmaterial

Zuerst musste der Flugsaurier abgebaut werden. Er hing an Drahtseilen, die hoch oben an der Decke der Halle mit Haken befestigt waren.

Der Kopf des Flugsauriers musste zuerst vom Rumpf gelöst werden. Dazu mussten mehrere lange Schrauben ausgedreht werden. Sehr vorsichtig musste gearbeitet werden, damit das Modell nicht beschädigt wird. Diese Arbeiten konnten nicht von Leitern aus gemacht werden.

Der Kopf des Flugsauriers konnte abgenommen werden. Ein wichtiger Arbeitsgang war erledigt. Damit aber der Kopf nicht beschädigt wird, musste er nun fachgerecht und gut in Dämmfolie und Polstermaterial eingepackt werden.

     

Nun hing nur noch der Rumpf mit den Flügeln an Drahtseilen unter der Decke. Es musste jetzt genau überlegt werden, wie es zu schaffen ist, den Flugsaurier von der Decke herab zu lassen, so dass er unten auseinander genommen und die beiden Rumpfteile mit den Flügeln eingepackt werden konnten. Ein Mitarbeiter musste also mit dem Hubsteiger unter die hohe Decke fahren, um dort einen Flaschenzug zu befestigen. An dem Haken des Flaschenzugs wurden Gurte befestigt, an denen der Saurier nun hing und langsam nach unten gesenkt werden konnte.

Nachdem die Gurte sicher am Haken befestigt waren, wurden die Drahtseile, an denen der Saurier unter der hohen Decke hing, gekappt. Nur noch die Gurte am Flaschenzug hielten das Modell. Langsam und äußerst vorsichtig wurde es herab gelassen.Überall standen MitarbeiterInnen und passten auf, dass das Modell nicht beschädigt wird.

Aber alles klappte sehr gut, so dass nun der Rumpf mit den Flügel auseinander montiert werden konnte. Alle MitarbeiterInnen mussten dabei mit anfassen

Der Rumpf mit den Flügeln hing nun dicht über dem Boden, so dass er auseinander genommen werden konnte. Wieder mussten lange Schrauben entfernt werden, und damit nichts beschädigt wurde, musste sorgfältig gearbeitet werden.

Das war dann auch erledigt – der Rumpf des Flugsauriermodells war geteilt. Mehrere Leute legten die Teile sofort wieder auf Dämmfolie, um die Teile gut einzupacken und vor Beschädigungen zu schützen.

         

Als beide Rumpfhälften gut verpackt waren, wurden sie in einen Raum des Museum zur Zwischenlagerung getragen.

Damit war der erste Teil des heutigen Vorhabens erledigt. Alles ist gut gelungen, alles hat bestens geklappt.

Das Modell des Styracosaurus musste nun schon so vorbereitet werden, dass es ins Zwischenlager transportiert werden kann. Das Untergestell, auf dem das Modell stand, musste in die Halle geschoben werden, so dass man es wieder unter Zuhilfenahme des Flaschenzuges vom Untergestell heben und in die Halle stellen konnte.

Langsam wurde das Modell angehoben und vorsichtig auf den Boden gestellt. Das Untergestell war nun leer und konnte weg geschoben werden.

Um das Modell durch die große Türe transportieren zu können, musste es auf die Seite gelegt werden. Auf kleine Wagen mit Rollen wurde Dämmmaterial angebracht. Wieder musste das Modell leicht angehoben werden, wurde langsam wieder abgesenkt und mit Hilfe der MitarbeiterInnen auf die Seite gezogen, gekippt und seitwärts auf die gepolsterten Wägelchen gelegt.

Das Modell lag auf der Seite.

Für heute ist die Aktion „Saurier-Abbau“ beendet. Morgen soll der Styracosaurus in eine Halle zur Zwischenlagerung gebracht werden, allerdings nur, wenn es dann nicht regnet und stürmt.

  

Letzte Änderung: 08.12.2016