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 Kurzbericht über die Geologische Exkursion des Fördervereins in den Steinbruch Hagen-Hohenlimburg am Sonntag,  23. Oktober 2016

 

In der Ankündigung der Exkursion war darauf hingewisen worden:

1. Im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke können Mineralien und Fossilien gesucht und sicherlich auch gefunden werden

2. Wie bei allen geologischen Exkursionen  sind Helm, Warnjacke, festes Schuhwerk, Rucksack, Zeitungspapier zum Einwickeln der Fundstücke 
    und vor allen Dingen ein Hammer - am besten ein Fäustel - mitzubringen.

  Mit Stiefel, Helm und Warnweste in den Steinbruch


Die Exkursionsteilnehmer des Fördervereins und viele Gäste waren entsprechend gut vorbereitet und erlebten einen Exkursionstag, der die Erwartungen nach Funden sowie nach einem Tag im Einklang mit der Natur  in vollem Umfang erfüllte. Es ist auch immer wieder ein Erlebnis, in einem Steinbruch wie in einem aufgeklappten Buch einiger hundert Millionen Jahre der Erdgeschichte präsentiert zu bekommen.

Ein herzliches Dank gilt den Hohenlimburger Kalkwerken, die diese Exkursion zugelassen und unterstützt haben. Private Steinbruchbesuche in aktiven Steinbrüchen sind kaum noch möglich. Der Förderverein schließt diese Lücke durch gute Kontakte zu den Steinbruch-Betreibern und kann   Exkursionen wie die heutige anbieten.

   Horizonte des Steinbruches



Der leichte Nebel zu Beginn der Exkursion, derr auch die Höhenburg Hohenlimburg ein wenig verhüllte,  lichtete sich relativ rasch. Der weitere Tagesverlauf war ein goldener Oktobertag, wie man ihn sich kaum schöner vorstellen kann. Ein perfekter Rahmen für die Suche nach Mineralien und Fossilien.

Einen kleinen Einblich in die Geologie des Steinbruches vermittelt die Internetseite der Hohenlimburger Kalkwerke:

"Vor 360 Mio. Jahren, zur Zeit des Devon, lag unsere Heimat an der Küste eines subtropischen Meeres. In den flachen Küstenregionen bildeten sich über einen langen Zeitraum mächtige Korallenriffe, die zahlreiche Meeresbewohner wie die längst ausgestorbenen Stromatoporen beherbergten.

Dieses ehemalige Riff stellt sich heute als ausgedehnter Kalksteinzug dar, der sich von Dornap über Wuppertal, Schwelm, Hagen, Hohenlimburg, Letmathe bis zum Hönnetal und weiter nach Warstein erstreckt.

Kalkstein besteht fast ausschließlich aus Calciumkarbonat (CaCO3) mit geringen Beimengungen; stellenweise ist der Kalkstein dolomitisiert, d.h. in Calcium-Magnesium-Karbonat (CaMg (C03)2) umgewandelt worden."

Geologische Einzelheiten zum Steltenberg - in diesem Berggebiet befindet sich der Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke -vermittelt die Internetseite des Mineralien- und Fossilienatlas. Der Steinbruch wird auf dieser Seite beschrieben und die im Gebiet des Steltenbergs bisher gefiundenen Mineralien und Fossilien.

Viele der im Mineralien-und Fossilienatlas beschriebenen Mineralien und Fossilien wurden von den Exkursionsteilnehmern entweder beobachtet oder geborgen. Keiner der Exkursions-Teilnehmer verließ am Nachmittag unzufrieden den Steinbruch.

Eine Calcit-Druse 

 

Letzte Änderung: 08.12.2016