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  Sonderausstellung am 20. November 2016 im Rombergpark

Dortmunds Urzeit vor 300 Millionen Jahren

Mitglieder des Fördervereins präsentierten gemeinsam mit Mitarbeitern des Botanischen Gartens Rombergpark das Zeitalter des Karbons und boten Mineralien und Fossilien zur Förderung des Naturkundmuseums an

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Ankuendigung im Vorfeld 

Ankündigung der Veranstaltung in der örtlichen Presse


Nach der guten Resonanz im Jahre 2015 wurde die Veranstaltung wie angekündigt auch im Jahre 2016 durchgeführt. Es ist beabsichtigt, die Ausstellung auch in den nächsten Jahren jeweils am Totensonntag als gemeinsame Veranstaltung durchzuführen und unter anderem damit die gute Zusammenarbeit des Naturkundemuseums Dortmund mit dem Botanischen Garten Rombergpark auch nach außen zu tragen.

Das unmittelbar an die Pflanzenschauhäuser mit ihrer grossen Anzahl an seltenen, exotischen und teilweise atemberaubenden Pflanzen.angrenzende  Cafe Orchidee rundet das Ambiente ab.

Ein Rahmenprogramm bildeten Gespräche mit der Künstlerin Adriane Wachholz. Adriane Wachholz arbeitet in ihren Werken viel mit Naturvorbildern und Naturmaterialien. Ihr nächstes Objekt wird eine Zeichnung sein, die in einem vakuumierten und extra angefertigten Präparateglas unter Hinzufügung von Mineralien dem Prozess der Versteinerung unterworfen werden soll. Für diesen Verfahrens-Prozesshat Frau Wachholz bereits diverse Chemiker, Geologen und Restauratoren befragt und einen Handwerksbetrieb gewonnen, der die Präparategläser anfertigen würde. Fragen zur Versteinerung konnte sie anlässlich der Sonderausstellung mit Experten des Fördervereins erörtern und somit einen weiteren Schritt zur Realisierung des Projektes machen. Es bleibt spannend, den weiteren Weg des Kunstojektes zu verfolgen.

Gespräche mit der Künstlerin Adriane Wachholz

Ständig ansprechbar in Rat und Tat war auch der Leiter des Botanischen Gartenns Rombergpark, Herr D. Knopf.


Dr. Knopf ist ständig in Bereitschaft für den Park


Die Exponate, die Herr Dr.Knopf aus dem Fundus des Rombergparks für dir Sonderausstellung zur Verfügung gestellt hatte, sind gestiftte Exponate privater Sammler. Nach Einstellung des Ruhrbergbaus haben solche schönen Stücke immer mehr einen Seltenheitswert. Obwohl Herr Dr. Knopf meint, dass er die Sammlung leicht ergänzen könnte, wenn er nur in einigen Metern Tiefe hier im Park graben würde. Es ist immer noch Kohle vorhanden.
Auch die die Karbon-Zeit betreffenden Sammlerstücke des Fördervereins, die im Wesentlichen auf Fundstücken des Piesbergs bei Osnabrück aufbauen, haben immer mehr einen Seltenheitswert. Insbesondere dann, wenn in naher Zukunft am Piesberg nicht mehr gesucht werden kann. Entsprechend wird der Förderverein in 2017 eine weitere Exkursion zum Piesberg anbieten.

Ein Exponat des Piesbergs  
    

Der Graureiher, der sich in einem nahen Becken am Cafe`Orchidee niedergelassen hatte, störte sich nicht an der ihn umgebenden  Betzriebsamkeit. In stundenlanger Ruhe wartete er auf Kleintiere, die nicht so viel Geduld hatten und sich sehen ließen. Fische gibt es in diesem Becken nicht. Herr Dr. Knopf berichtete von der Absicht, dieses und weitere Becken in mittlerer Zukunft umzugestalten.

Ein Graureiher mit viel Geduld

Einen besonderen Reiz für die Ausstellung stellten wiederum die von Innuschka Schuppert präsentierten Samen einheimischer Pflanzen dar. Unter dem Mikroskop betrachtet ist die Bezeichnung "Wunder der Natur" nicht übertrieben.
 

Innuschkas Samen-Sammlung

Letzte Änderung: 08.12.2016