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  Neujahrsempfang des Fördervereins des Naturkundemuseums Dortmund
am 13. Januar 2019

Das war ein besonderer Tag für den Förderverein des Naturkundemuseums Dortmund:  Der traditionelle Neujahrsempfang des Fördervereins fand im Naturkundemuseum Dortmund selbst statt. Viele Mitglieder des Fördervereins hatten sich eingefunden, um dieses Ereignis zu feiern. In einem Rundgang stellte die Museumsleiterin Frau Dr.Dr. Möllmann  (Frau Dr.Dr. Möllmann ist auch Mitglied des Fördervereins) die neuen Räumlichkeiten vor und erläuterte im Detail das Konzept und viele Einzelheiten der neuen Ausstellung.  Ohne Übertreibung ist festzustellen: Alle Teilnehmer des Neujahrsempfangs sind von den Räumen und vom Konzept der Ausstellung begeistert.  Noch kann die Ausstellung allerdings nicht eingerichtet werden, da die Baumaßnahmen, insbesondere die Inbetriebnahmen der Versorgungseinrichtungen  und deren Abnahmen,  noch nicht abgeschlossen sind. Eines steht aber fest:  Die Museumsmannschaft ist sehr gut vorbereitet und kann  nach dem Startschuss der maßgebenden städtischen Architekten umgehend mit der Herrichtung der Ausstellung beginnen. Der Förderverein wird die Herrichtung der Ausstellung begleiten und durch angebotene Aktivitäten das Museum weiterhin auch nach außen repräsentieren (siehe Termine).   

Der neue Eingangsbereich mit dem Museumscafe strahlt schon heute eine besondere Atmosphäre aus. Die Sitzgarnituren des Museums waren als Provisorium für den Empfang sehr gut geeignet. Auch die Tischdekoration war angenehm eingerichtet.

       


Der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins - Herr Adolf Miksch - begrüßte die Teinehmer des Neujahrsempfanges und stieß auf ein erfolgreiches Jahr 2018 und ein gleichfalls erfolgreiches
Jahr 2019 an. 


Nach der Begrüßung der Rundgang durch das Museum.


Beginnend mit dem Foyer.
Absoluter Mittelpunkt des Foyers sind der Iguanodon- Saurier und die neue Grüne Wand.  In dem Dschungel der Grünen Wand kann sich der Dinosaurier genau  so wohl fühlen wie in seinem Zeitalter, der Unterkreide. Er guckt ein wenig grimmig, aber seine Zähne beweisen es: er war ein Pflanzenfresser. 

   

   

   

Der völlig neu aufgebaute Raum für Sonderausstellungen war früher der Eingangsbereich des Museums. Der Raum bietet hervorragende Möglichkeiten zur Einrichtung von Sonderausstellungen. Die Infrastruktur der Wände und Decken ist auch zur Aufnahme schwererer Lasten geeignet. 


      

Die Ausstellung im Erdgeschoss wird unter dem Motto „Stadt,Land,Fluss“ stehen. Alle wichtigen Naturkundethemen werden am Beispiel der Region Dortmund   behandelt. Einen wichtigen Raum nehmen die Kinder ein, damit auch die Kinder wieder nahe an die Natur  herangeführt werden. Leider verlieren  die Stadtkinder häufig   den Bezug zur Natur. Dabei haben wir doch in Dortmund so  viel Natur. 

Für die Kinder wird es eine Kinderebene geben, in der Themen speziell für Kinder aufbereitet werden. Des Weiteren wird es immer wieder kinderfreundliche Ecken geben.

 


Natürlich wurde auch das Aquarium in den Rundgang einbezogen.



Die zweite Ebene wird sich mit der Geologie befassen.  Auch hier durch die Reduktion auf die Geologie der Region mit den hier relevanten geologischen Zeitaltern Quartär, Kreide/Jura und Karbon. Das Konzept sieht vor, dass der Rundgang mit dem Quartär beginnt.  Mittelpunkt der Ausstellung des Quartärs ist  das vom Förderverein des Naturkundemuseums beschaffte Mammutskelett einer Mammutkuh. Nur eine Mammutkuh passt räumlich in die Ausstellung.  Andererseits ist eine Mammutkuh  museal betrachtet auch etwas ganz Besonderes. Es bleibt die Hoffnung, dass die Krähenvögel das auch so sehen und nicht mehr die Atrium-Scheiben durch gezielten Steinschlag zerstören.

Die Ausstellung der Kreidezeit beschreibt als Schwerpunkt den Wechsel zwischen Wasser und Land,  der sich auch im Haarstrang abbildet. Ammoniten und landbezogene Fossilien geben Auskunft über diese Zeit. Die großen Ammoniten werden frei schwingend aufgehängt, entsprechende Einrichtungen zur Aufnahme der schweren Lasten sind in der Decke vorhanden.  Ber Besucher wird sich wie in einem Ammonitenschwarm fühlen, dieser Eindruck soll auch durch Meeresrauschen unterstützt werden. 
Das Jura-Zeitalter, in dem die Region nicht überflutet war, wird wesentlich durch die Dinosaurier repräsentiert. Interessante Exponate werden hier zu sehen sein. 

In der Karbonzeit soll man sich wie in einem Karbonwald fühlen. Auf weichem Waldboden, zwischen Siegelbäumen und Libellen, mit einem besonderen visuellen Hintergrund.




 

Den Abschluss des Rundganges im Obergeschoss wird die Darstellung der Entstehung unseres Weltalls mit der später folgenden Entstehung unseres Sonnensystems bilden.  Auch die Veränderungen auf der Erde durch die Plattentektonik usw. sollen demonstriert werden.

Nicht zu vergessen natürlich das Mineralienkabinett im Obergeschoss. Das Mineralienkabinett wird in etwa so gestaltet wie vor der Umbauphase.

   

Nach dem Rundgang konnten die Impressionen bei Kaffee und Kuchen verarbeitet werden. Wie in jedem Jahr hatten Vereinsmitglieder selbst gebackenen Kuchen zur Verfügung gestellt.



Im Verlauf des Kaffeetrinkens
bedankten sich Petra Marx und Adolf Miksch namens des Fördervereins herzlich mit einem Ostsee-Bernstein - jeder Stein enthält ein Insekt - "Aus dem schwarzen Säckchen" bei einigen besonders aktiven Vereinsmitgliedern (Innuschka, Hans-Peter, Bernd, Peter, Sylvia, Petra, Klaus, Jürgen). Beispielsweise wurden in Steinbrüchen Mineralien und Fossilien gesammelt und diese auf speziellen Veranstaltungen, z.B. dem Heidemarkt, zu Gunsten des Museums angeboten. 

In diesem Rahmen überreichten Bernd Pichler und Paul Marx  zu Gunsten des Naturkundemuseums nennenswerte Netto-Spenden aus Sammlungen der Mineralienfreunde und Paul Marx aus dem Verkauf der Kalender über "Verwelkte Blumen, Wunder der Natur".




Zum Abschluss sind sich alle einig: Diesen symbolischen Händedruck des Iguanodons wird der Förderverein den Mitarbeitern der Stadt Dortmund überreichen, wenn die Museumsmannschaft die Ausstellung einrichten kann.


 

  

Letzte Änderung: 17.01.2018